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Synode gegen Massentierhaltung


vom 21.10.2011

Was sagt Ihr Herz zur Massentierhaltung.
Quelle: Peta Infobrief vom Juli 2011

Umgang mit Tieren in der industriellen Massentierhaltung

 

In Anbetracht eines weiteren Ausbaues der industriellen Massentieranlagen unterstützt die Synode Kirchengemeinden und Bürgerinitiativen in ihrem Engagement gegen die Errichtung solcher Anlagen und für eine artgerechte Haltung der Tiere und bittet die Kirchengemeinden, kein Kirchenland  für die industrielle Massentierhaltung zur Verfügung zu stellen.

Angesichts der globalen Auswirkungen des hohen Fleischkonsums hierzulande, ermutigt die Synode Christinnen und Christen zu einem anderen Lebensstil, der den Fleischkonsum einschränkt oder meidet. An dieser Stelle stehen auch kirchliche Einrichtungen in einer besonderen Verpflichtung als Zeichen un-serer weltweiten christlichen Verantwortung.

Begründung:

In zunehmendem Maße bewegt die Öffentlichkeit der Umgang mit Tieren in der agrarindustriellen Mas-sentierhaltung zur Aufrechterhaltung einer bisher nicht dagewesenen „Fleischproduktion“ auf Kosten der Tiere in Haltung, Aufzucht, Problemen mit dem Medikamenteneinsatz und Schlachtung. Diese Produkti-onsweise verletzt die gottgewollte Schöpfungsgemeinschaft von Mensch und Tier.

Dresden, am 12. November 2011

PETA.  Die wenigsten Menschen haben sich schon einmal persönlich einen Massentierhaltungsbetrieb angesehen. Und im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen laden die Betreiber solcher „Produktionsstätten“ auch niemals zu einem Tag der offenen Tür ein. Der Grund ist ganz einfach: Es soll möglichst niemand mitbekommen, wie Millionen Tierkinder in den Ställen der industriellen Massentierhaltung brutalst gequält werden. Denn kaum jemand würde die Machenschaften der Agrarindustriellen akzeptieren, wenn er das Leid der Tiere mit eigenen Augen ertragen müsste. Das Ziel von PETA ist es, die Quälerei offenzulegen und den Menschen die Augen zu öffnen.

Schweinekinder sind die häufigsten Opfer der Fleischindustrie: 62,3 % Schweine, 15,6 % Geflügel, 13,9 % Rinder, 7,3 % Sonstige (Bundesamt für Statistik 2010)

Infos: www.peta.de

 
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